Sportler des Jahres 2015:


Damen:
  1. Verena Hantl
  2. Tasheena Bugar
  3. Leah Grießer
  4. Sappho Coban
  5. Kira von Kayser

Herren:
  1. Jannick Arbogast
  2. Cedric Kulbach
  3. Vincent Feigenbutz und Julian Howard
  4. Ünal Ay

Mannschaft:
  1. Kunstturn Region Karlsruhe und Rheinbrüder Karlsruhe
  2. Rot Weiß Karlsruhe
  3. ASV Grünwettersbach
  4. TC Rüppurr
Der Sportlerball 2016 im Baden TV

Sportlerball: Goldene Pyramiden verliehen

Sportlerball 2016

30. Karlsruher Sportlerball stand ganz im Zeichen von Rio

Als ein „rauschendes Fest des Karlsruher Sports“ bezeichnete Sportbürgermeister Martin Lenz die 30. Auflage des Karlsruher Sportlerballs im Weinbrennersaal des Karlsruher Kongresszentrums, bei dem die besten Karlsruher Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften des Jahres 2015 mit der „Goldenen Pyramide“ ausgezeichnet wurden und der ganz im Zeichen der kommenden Olympischen Spiele in Brasilien stand.

So hieß beispielsweise die Turnshow der Kunstturnregion Karlsruhe, die zum Ballauftakt die Zuschauer begeisterte, bezeichnenderweise „Rio“ und Rio war auch der Grund dafür, dass eine Reihe zu Ehrender nicht persönlich ihre Pyramiden im Empfang nehmen konnten, weil sie bei Qualifikationswettkämpfen für die Spiele im Einsatz waren.

So zum Beispiel die Sportlerin des Jahres, Verena Hantl, die bei der Olympia-Qualifikation der Kanuten in Duisburg im Einsatz war und sich von dort per Telefon-Interview für die Ehrung bedankte. Die Pyramide nahm Hantls Zwillingsschwester Rebekka in Empfang. Auch ein großer Teil der Damenmannschaft der Rheinbrüder, die ebenfalls mit „Gold“ dekoriert wurden, war in Duisburg im Einsatz. In einer Videobotschaft sprachen die Kanutinnen über ihre nächsten Ziele, die für Sabine Volz in der Qualifikation für Rio bestehen, während sich Sarah Brüßler und Isabel Friedt für die U-23-Nationalmannschaft qualifizieren wollen. Lediglich Kimberley Schenk aus dem erfolgreichen Vierer, die mittlerweile ihre Kanu-Karriere beendet hat, war in Karlsruhe geblieben und nahm die Pyramide für die Kanu-Rennmannschaft der „Rheinschwestern“ entgegen.

Auch die Kunstturnregion Karlsruhe (KRK), die gemeinsam mit den Kanutinnen zur Mannschaft des Jahres gewählt wurde, war nicht vollständig, denn Pauline Tratz und Leah Grießer waren zusammen mit ihrer nachnominierten Mannschaftskollegin Maike Enderle schon auf dem Sprung nach Rio, um sich mit der deutschen Nationalmannschaft noch für die Spiele zu qualifizieren und so standen die KRK-Nachwuchsturnerinnen, Emma Höfele, Isabelle Stingl und Sydney Hayn die sich beim DTL-Finale ebenfalls bravourös schlugen, zusammen mit ihrer Trainerin Tatjana Bachmayer im Mittelpunkt der Fragerunde mit Moderator Martin Wacker.

Dagegen konnte Jannick Arbogast, der gerade vom Trainingslager aus Kenia zurückgekehrt war, seine „Goldene Pyramide“ als Sportler des Jahres persönlich aus den Händen von Sportbürgermeister Martin Lenz in Empfang nehmen. Der meinte, dass eine Veranstaltung, der ein großer Teil der dort zu Ehrenden fernbleibt, normalerweise alles andere als eine gute Veranstaltung sei, „aber bei uns ist dieses Fehlen unserer Topathleten mehr als erfreulich. Zeigt es doch, dass eine ganze Reihe Karlsruher Sportlerinnen die Chance haben, in Rio dabei zu sein, was auch die gute Arbeit dokumentiert, die in unseren Vereinen geleistet wird“, so Lenz.

Auch Oberbürgermeister Frank Mentrup zeigte sich begeistert, ob der großen Anzahl von Athletinnen und Athleten, die für die Fächerstadt immer wieder international im Einsatz sind und den Namen Karlsruhe entsprechend positiv repräsentieren. Eine ganze Reihe früherer Pyramiden-Gewinner waren übrigens ebenfalls anwesend und so konnte Martin Wacker mit Angelika Förster vom Budo Club Karlsruhe, die allererste Sportlerin des Jahres, die 1987 mit der Goldenen Pyramide ausgezeichnet wurde, ebenso begrüßen wie Björn Goldschmidt, der mit fünf Pyramiden zusammen mit seinem ehemaligen Trainer von den Rheinbrüdern Karlsruhe, Detlef Hofmann, Rekordhalter als Sportler des Jahres ist.
Doch nicht nur der Sport stand im Mittelpunkt des Sportlerballs. Auch die Geselligkeit kam bei dieser Veranstaltung nicht zu kurz. Schon im Foyer wurden die Besucher bei einem Sektempfang und Musik auf den Ball eingestimmt und im Saal warteten festlich gedeckte Tische auf die Gäste. Und der Sportlerball heißt auch deshalb „Ball“, weil dort nach Herzenslust getanzt werden kann, wofür die Show- und Galaband „Gloria Sextett“ sorgte. Auch das Rahmenprogramm konnte sich wieder sehen lassen. Neben den Turnerinnen der Kunstturnregion Karlsruhe sorgte die Rollschuh- und Knieperch-Akrobatik des „Duo Rollecso & Markidos“ für atemberaubende Spannung. Ein Programm, das übrigens seit mittlerweile 30 Jahren von Uli Lange gestaltet wird, der für dieses langjährige ehrenamtliche Engagement mit einer „gläsernen Pyramide“ geehrt wurde.

Nach dem offiziellen Teil gab es für alle Tanzfreudigen noch reichlich Gelegenheit, sich im Walzertakt zu wiegen oder eine heiße Rumba aufs Parkett im Weinbrennersaal hinzulegen, während sich das Foyer wieder als geselliger Treffpunkt erwies, wo sich Sportler, Sponsoren und Politiker bei Currywurst und kühlen Getränken zu zwanglosen Gesprächen trafen oder atemlos am Tisch des Casinos Baden-Baden den Lauf der Roulette-Kugel verfolgten und bei vielen Mitmachaktionen ihren Spaß hatten.

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